Die 16 besten Remote-Working-Tools für dein Team
Arbeiten im Homeoffice ist in den letzten Jahren immer beliebter geworden – und kürzlich ist dieser Trend regelrecht explodiert. Laut Global Workplace Analytics arbeiteten 2016 bereits 43 % der US‑Beschäftigten zumindest einen Teil der Zeit von zu Hause aus. Angesichts der drastischen globalen Veränderungen gehen die Expert:innen davon aus, dass viele derjenigen, die heute im Homeoffice arbeiten, dies auch in Zukunft tun werden, selbst wenn sich die Lage wieder normalisiert:

„Unsere beste Schätzung ist, dass wir 25–30 % der Belegschaft sehen werden, die mehrmals pro Woche von zu Hause aus arbeitet […]“
Wenn sich diese Prognose bewahrheitet und die Nachfrage nach Remote-Arbeit weiter steigt, müssen sich Homeoffice‑Mitarbeitende schnell anpassen. Genau deshalb spielen Remote-Working-Tools in naher Zukunft eine so wichtige Rolle.
Wer neu ins Homeoffice startet, tut sich anfangs oft schwer, Ziele für die Heimarbeit zu setzen, fokussiert zu bleiben und produktiv zu arbeiten. Mit den richtigen Remote-Work-Tools gelingt der Übergang jedoch deutlich leichter und schon bald fühlt sich das Arbeiten von zu Hause aus wie der neue Normalzustand an. Wenn du wenig Zeit hast, sieh dir zuerst unsere drei Favoriten im Video unten an. Wenn du mehr Details möchtest, lies einfach weiter für die komplette Liste.
Ganz gleich, ob du selbst auf Distanz arbeitest oder ein Remote-Team führst – hier findest du eine ausführliche Liste der 16 wichtigsten Remote-Working-Tools, auf die du nicht verzichten solltest.
Bildschirmrekorder
Echtzeitkommunikation ist in vielen Fällen notwendig, kann aber auch die Konzentration massiv stören. Wenn du den ganzen Tag in Meetings sitzt oder ständig durch Chats abgelenkt wirst, bleibt kaum Raum für fokussierte Arbeit wie Design, Schreiben oder Programmierung.
Hast du einen flexiblen Job wie viele Menschen heute, ist asynchrone Kommunikation Gold wert – und hier kommen Bildschirmrekorder ins Spiel.
Mit Bildschirmaufnahmen lassen sich Informationen deutlich besser und schneller vermitteln als mit langen E‑Mails. Du kannst zum Beispiel einen Bildschirmrekorder nutzen, um Video-E-Mails zu verschicken oder deine Arbeit mit Code-Review-Tools zu ergänzen. Auch für How‑to‑Videos oder zum Aufzeichnen und Teilen von Konferenz-Calls und Videomeetings sind sie ideal.
1. ScreenRec
ScreenRec ist ein Bildschirmrekorder ohne Wasserzeichen und gleichzeitig ein unverzichtbares Remote-Working-Tool. Mit einem einfachen Tastenkürzel nimmst du deinen gesamten Bildschirm oder einen ausgewählten Bereich in hoher Qualität auf. Du kannst Systemton, Mikrofon oder beides mitschneiden – aber das ist noch nicht der größte Vorteil: Was bringt eine Aufnahme, wenn du sie nicht schnell teilen kannst?
ScreenRec erzeugt automatisch einen privaten, teilbaren Link, den du überall einfügen kannst, ohne minutenlang auf Uploads warten zu müssen. Die Nutzung ist komplett kostenlos, ohne Wasserzeichen oder Einschränkungen. Damit ist ScreenRec definitiv ein Produktivitäts-Tool fürs Homeoffice, das du ausprobieren solltest – egal ob für Video-Testimonials oder für Code-Reviews.
2. CamStudio
Auch CamStudio ist ein unkomplizierter Bildschirmrekorder für schnelle Aufnahmen. Ein paar einfache Bearbeitungsfunktionen erlauben es dir, deine Videos leicht anzupassen. Die Dateien werden im AVI‑Format gespeichert und können auf DVD gebrannt oder manuell auf Plattformen hochgeladen werden.

3. OBS
OBS ist einer der mächtigsten kostenlosen Bildschirmrekorder, die du finden wirst. Die Open‑Source‑Software bietet Hunderte von Aufnahme- und Bearbeitungsfunktionen. Die Einarbeitung dauert etwas, doch danach kannst du damit sehr professionelle How‑to‑Videos und Tutorials erstellen.

4. Movavi Screen Recorder
Movavi eignet sich hervorragend für Tutorials. Der vielseitige Bildschirmrekorder nimmt Bildschirm und Webcam gleichzeitig auf. Systemton lässt sich zwar nicht direkt erfassen, dafür bekommst du grundlegende Videobearbeitung an die Hand. Wenn du schnell ein erklärendes Video mit viel Sprechertext erstellen möchtest, ist Movavi einen Blick wert.

5. ClickUp
ClickUp ist eine leistungsstarke Produktivitätsplattform, mit der du alles organisierst – von deinen täglichen Aufgaben bis hin zu komplexen Projekten. Alles läuft in einem gemeinsamen Arbeitsbereich zusammen. Die Plattform bietet zahlreiche Kollaborationsfunktionen für ganz unterschiedliche Branchen. Eine davon ist das integrierte Screenrecording-Tool Clip.
Direkt aus deinem ClickUp‑Workspace heraus kannst du mit Clip beliebige Browser-Tabs, Programmfenster oder den gesamten Bildschirm aufnehmen. Du fügst eine Sprachspur über dein Mikro hinzu und kannst das Video sofort abspielen oder per URL teilen – ganz ohne Download. Aus deinen Clips lassen sich mit einem Klick Aufgaben in ClickUp erstellen, sodass dein Team direkt loslegen kann.

Task-Management
Diese Task-Management-Apps helfen dir und deinem Team, fokussiert zu bleiben und Aufgaben sinnvoll zu verteilen. Übersichtliche Ansichten und clevere Workflows machen es leicht, Prioritäten zu setzen.
1. ProofHub
ProofHub ist ein sehr intuitives Projektmanagement‑ und Kollaborationstool für Remote-Arbeit. Es bringt zahlreiche Funktionen mit, die Projektmanager:innen dabei unterstützen, mit Remote- und Büroteams effektiv zusammenzuarbeiten.
Du erhältst Kanban-Boards für die Aufgabenverteilung, Gantt‑Diagramme für die Fortschrittskontrolle, Chats und Diskussionen für schnelle Abstimmung, Online-Proofing für Reviews und Freigaben, einen Kalender für Termine sowie Ankündigungen, um Erfolge aus dem Remote-Team mit allen zu teilen.

2. Asana
Dieses Remote-Kollaborations- und Projektmanagement-Tool hebt Organisation auf ein neues Niveau. Jede Aufgabe erhält einen eigenen Bereich, in dem Dokumente, Kommentare, Chats und mehr gebündelt werden. Das reduziert Verwirrung und steigert die Produktivität deines Remote-Teams.

3. Trello
Trello setzt ganz auf visuelle Darstellung von Aufgaben für Remote-Kollaboration. Alle Tasks werden übersichtlich auf Karten organisiert, die gemeinsam auf einem Board liegen. Du kannst Aufgaben leicht einzelnen Personen oder Teams zuweisen und jederzeit sehen, wer woran arbeitet.

4. Basecamp
Basecamp ist seit Jahren ein Klassiker für virtuelle Teams – und das aus gutem Grund. Gründer Jason Fried ist ein bekennender Homeoffice‑Verfechter und hat sogar ein Buch über Remote-Arbeit geschrieben. Du kannst dir also sicher sein, dass man bei Basecamp die Herausforderungen verteilter Teams sehr gut kennt.
Das Tool bietet ein komplettes Produktivitätspaket: Aufgabenverteilung, Meetingplanung, Gruppenchats, Dateifreigabe und Fortschrittstracking. Inzwischen ist es bereits die dritte Version der Remote-Work-Software – und sie wird stetig besser.

5. Wrike
Wrike ist ein Remote-Kollaborationstool, das dich ans Steuer setzt. Mit vollständig anpassbaren Boards richtest du dein Team so ein, dass Aufgaben und Fortschritte transparent sichtbar werden. Das Gantt‑Diagramm hebt Wrike als Team-Kollaborationstool auf ein anderes Level, weil du genau siehst, wer wie viel beiträgt.

Kommunikationstools
Diese Remote-Kommunikationstools helfen dir, per Konferenz, Chat und Dateifreigabe mit Kolleg:innen verbunden zu bleiben.
1. Zoom
Wenn du an die besten Kommunikationstools für Remote-Teams denkst, kommt dir Zoom wahrscheinlich als Erstes in den Sinn. Die Videokonferenz-App hat in den letzten Jahren enorm an Popularität gewonnen – und das zu Recht.
Zoom hat sich als sehr zuverlässige, kostenlose Videokonferenzsoftware etabliert. Bis zu 100 Teilnehmende können ohne Ruckler oder Abstürze teilnehmen. Mit Zoom lassen sich virtuelle Meetings einfach organisieren, inklusive Bildschirmfreigabe, Chat und Dateiupload.

2. PDFliner
PDFliner ist eine Dokumentenmanagement-Plattform für die gemeinsame Arbeit an PDF‑Dateien und anderen Dokumenten im Browser. Als Online-Anwendung ermöglicht sie Teammitgliedern den Zugriff auf PDFs, Rechnungen, Bilder, elektronische Signaturen und mehr, die im Konto hinterlegt sind. Dokumente lassen sich außerdem bequem per Link oder E‑Mail teilen.

3. Skype
Skype ist ein echter Klassiker, der alle zusammenbringt und die Kommunikation im Remote-Team erleichtert. Seit fast zwei Jahrzehnten auf dem Markt, entwickelt sich Skype stetig weiter und passt sich den Anforderungen moderner Homeoffice‑Umgebungen an. Video- und Sprachanrufe, Chat, Dateifreigabe – es gibt kaum etwas, was du mit Skype nicht tun kannst.

(Quelle)
4. Dropbox
Dropbox ist eines der bekanntesten Tools für Dateifreigabe im Online-Speicher. Jedes Teammitglied kann auf Dokumente, Videos, Bilder und andere Dateien zugreifen, die im gemeinsamen Konto gespeichert sind. Dateien zu teilen ist so einfach wie Drag & Drop in einen gemeinsamen Teamordner.

5. Slack
Technisch gesehen ist Slack ein Mitarbeiterkommunikationstool, aber die Funktionen gehen weit darüber hinaus. Aufgabenplanung, Zuweisung, Dateifreigabe, Tracking und mehr – Slack deckt nahezu alles ab und ist daher ein starker Kandidat in dieser Remote-Working-Tools-Liste. Wenn du Slack schon ausprobiert hast, aber nicht ganz zufrieden bist, lohnt sich ein Blick auf diese Slack-Alternativen.

Time-Management
Zeitmanagement-Apps sind ideal, um verteilte Teams in verschiedenen Zeitzonen auf denselben Stand zu bringen, Meetings zu planen und Deadlines zu setzen.
1. Worldtimebuddy
Zeitzonen im Blick zu behalten, ist selten einfach. Zu wissen, wie spät es gerade bei Kolleg:innen rund um den Globus ist, kann schnell mühsam werden. Worldtimebuddy nimmt dir diese Arbeit ab: Du wählst einfach die relevanten Orte aus und siehst alle aktuellen Zeiten auf einer Übersichtsseite.

2. Indy
Indy ist ein praktisches Tool, mit dem du deine Arbeitszeit per Klick starten und bei Pausen wieder anhalten kannst. Der Time-Tracker ermöglicht es dir, Zeiterfassungen nach verschiedenen Kriterien zu filtern, sodass du einen genauen Überblick über Stunden und Aufgaben erhältst. Am Ende der Woche oder des Monats verknüpfst du deine Zeiten direkt mit einer Rechnung – Stundensatz eintragen, fertig.

3. Toggl
Toggl ist ein umfassender Time-Tracker, der all deine Arbeitstätigkeiten erfasst – bis hin zu scheinbar banalen Aufgaben wie E‑Mails checken oder Wegezeiten. So siehst du genau, wie viel Zeit (und damit Geld) in welche Aktivitäten fließt.

4. Rescue Time
RescueTime läuft im Hintergrund mit und erfasst automatisch, wie du deine Arbeitszeit verbringst. Als Produktivitäts-Tool fürs Homeoffice zeigt es dir nicht nur, wie viel Zeit du in Aufgaben investierst, sondern auch, wo du sie vergeudest.

5. factoHR
Mit dem Timesheet-Tool von factoHR kannst du die Zeit deiner Remote-Teams effizient überwachen und ihre Produktivität analysieren. Mitarbeitende erfassen Projektdetails, Aufgaben und benötigte Zeiten direkt im System. So sehen Manager:innen auf einen Blick produktive und unproduktive Stunden. Anpassbare Workflows ermöglichen klare Genehmigungsprozesse, und fertige Reports lassen sich leicht exportieren. factoHR ist benutzerfreundlich, robust und lässt sich nahtlos mit anderen Tools integrieren.
Fazit
Da hast du sie: Diese Remote-Working-Tools helfen dir und deinem Team, den Überblick zu behalten und produktiv zu bleiben. Ob du ScreenRec nutzt, um wichtige Meetings aufzuzeichnen, oder Asana, um Aufgaben zu steuern – mit dem richtigen Set an Tools wird Remote-Arbeit deutlich einfacher.

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