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Ihr Guide für effektive Kommunikation am Arbeitsplatz

Kommunikation am Arbeitsplatz

Wir hören ständig, wie wichtig Kommunikation für jede erfolgreiche Beziehung ist. Aber ist Ihnen bewusst, dass dieser Gedanke auch für den Arbeitsplatz gilt?

Denken Sie einmal kurz darüber nach.

Kommunikation am Arbeitsplatz ist der einfachste Weg, Konflikte zu vermeiden.

Die Bedeutung von Kommunikation im Job wird oft unterschätzt oder falsch verstanden – dabei ist sie mitnichten eine „Dunkle Kunst“. Wenn wir die verschiedenen Kommunikationsformen verstehen und wissen, wie wir im Arbeitsalltag effektiv kommunizieren, werden unsere Tage deutlich weniger stressig und chaotisch.

Und nein: Dafür müssen Sie nicht hunderte Artikel zu „Kommunikation am Arbeitsplatz“ lesen. Schauen wir uns einfach die wichtigsten Grundlagen an.

Kommunikation bei der Arbeit kann so frustrierend sein

Kommunikation bei der Arbeit kann SO frustrierend sein!

Warum ist Kommunikation am Arbeitsplatz so wichtig?

Auf Koffein und Stress laufend, wünschen sich viele Mitarbeitende nichts sehnlicher, als Konflikte im Job einfach wegzuzaubern. Genau hier setzt effektive Kommunikation an.

Klare Kommunikation hilft uns, Gedanken und Gefühle unserer Kolleg:innen zu verstehen. Sie stärkt Beziehungen und kann Teamwork und Stimmung im Büro deutlich verbessern.

Ein Beispiel…

Stellen Sie sich vor, Sie arbeiten in einem feindseligen Umfeld, in dem Kolleg:innen ständig streiten, sich anzicken und alles ausdiskutieren.

Tom behauptet, Judy habe ihm den Quartalsbericht nicht geschickt – einen Bericht, den er vor der Deadline lesen und überarbeiten muss. Judy wiederum behauptet, sie habe ihn geschickt. Und so geht es hin und her.

All das ließe sich vermeiden, wenn Tom und Judy wüssten, wie sie richtig miteinander kommunizieren.

Warum Kommunikation am Arbeitsplatz wichtig ist

Wie wichtig ist effektive Kommunikation im Job? Sie kann Ihre Karriere machen oder zerstören …

Traurigerweise ist eine solche Situation in vielen Unternehmen Alltag und führt zu sinkender Produktivität und einer schlechten Arbeitsmoral. Eine aktuelle Umfrage zeigt: Große Unternehmen verlieren im Schnitt 62,4 Mio. $ pro Jahr durch „unzureichende Kommunikation zu und zwischen Mitarbeitenden“.

Die Bedeutung guter Kommunikation lässt sich kaum überschätzen. Wenn Sie ein leichteres, freundlicheres Arbeitsumfeld mit weniger Stress wollen, dann reden Sie darüber!

Welche vier Arten der Kommunikation gibt es?

Um von guter Kommunikation zu profitieren, sollten Sie die vier grundlegenden Kommunikationsformen kennen.

1) Zwischenmenschlich

Zwischenmenschliche Kommunikation

Dies ist die häufigste Form von Mitarbeiterkommunikation. Worum es dabei geht:

  • Teilen. Zwischenmenschliche Kommunikation spielt sich im nahen Umfeld von Kolleg:innen ab, die häufig (und freiwillig) auch Persönliches teilen.
  • Zuhören und Sprechen. Sie erfordert vor allem ein gutes Ohr und die Bereitschaft, offen zu sprechen.
  • Teambuilding. Arbeitgeber sollten diese Kommunikation fördern, weil sie Mitarbeitende auf persönlicher Ebene verbindet.

2) Nonverbal

Nonverbale Kommunikation ist – der Name sagt es schon – Kommunikation ohne Worte. Wichtige Aspekte:

  • Verborgene Emotionen. Nonverbale Signale verraten häufig unausgesprochene Emotionen und Einstellungen.
  • Körpersprache und Mimik sind zentrale Bestandteile. Wir nutzen sie, um unser Gegenüber zu „lesen“.
  • Mehrdeutigkeit. Achten Sie auf nonverbale Hinweise, bleiben Sie aber offen: Ein Händchen in der Seite kann für die eine Person Humor bedeuten, für die andere Unmut. Lernen Sie Kolleg:innen kennen, bevor Sie ihre Signale interpretieren.
  • Missverständnisse. Gerade nonverbale Kommunikation birgt die Gefahr, falsch verstanden zu werden. Vertrautheit mit der Person hilft, Fehlinterpretationen zu vermeiden.

3) Schriftlich

Hier geht es um Briefe, E-Mails, Memos oder Notizen. Wichtig bei schriftlicher Kommunikation:

  • Mehr Kontrolle. Sie können sich Zeit nehmen, Ihre Worte zu wählen, Fakten zu prüfen und Fehler oder unpassende Formulierungen zu vermeiden.
  • Offen für (Fehl-)Interpretationen. Oft fehlt der persönliche Touch, was Beziehungen kühl wirken lassen kann. Der Ton wird leicht missverstanden.

Ein Beispiel …

„Du bist so ein Genie!“ Lächelndes Emoji

vs.

„Du bist so ein Genie.“ Trauriges Emoji

Einer der beiden Sätze ist ein Kompliment, der andere eine Beleidigung.

Solche Nachrichten lassen sich sehr leicht (und mitunter gefährlich für Ihre Karriere) falsch deuten. Sarkasmus kommt beim Lesen selten so rüber wie beim Sprechen.

  • Erfordert Sorgfalt. Schriftliche Kommunikation lässt sich im Job kaum vermeiden. Lesen Sie Ihre Texte deshalb gegen, überarbeiten und korrigieren Sie sie. Viele Fehler lassen sich nach dem Versand nicht mehr ausbügeln. Tipp: Laut vorlesen – wenn es komisch klingt, neu schreiben. Ein Online-Grammatik-Checker kann ebenfalls helfen.

Übrigens … Schriftliche Kommunikation wird mit den richtigen Team-Kommunikations-Apps deutlich einfacher und weniger ablenkend.

4) Mündlich

Mündlich

Mündliche Kommunikation begleitet uns seit der Kindheit – wir sprechen, um verstanden zu werden. Wichtig dabei:

  • Hilft, Konflikte zu lösen. Klar ausgesprochene Worte lassen wenig Raum für Fehlinterpretationen und sind daher ideal, um Konflikte zu vermeiden oder zu entschärfen.
  • Sehr effektiv. Tonfall und Betonung sorgen dafür, dass Aussagen eindeutig rüberkommen und Missverständnisse seltener sind.

Wie Sie Ihre Kommunikationsfähigkeiten im Job verbessern

(Kommunikation bei der Arbeit – in der Praxis!)

Sie wissen jetzt, warum professionelle Kommunikation am Arbeitsplatz wichtig ist und welche Rolle die unterschiedlichen Kommunikationsarten spielen.

Sehr gut!

„Aber wie kann ich dieses Wissen nutzen, um meine Kommunikationsskills zu verbessern?“

Gute Frage! Egal, ob Sie Unternehmer:in sind oder im Kundenservice arbeiten – klare Ziele helfen Ihnen, gezielt an Ihrer Kommunikation zu arbeiten. Hier sind sechs zentrale Fähigkeiten, auf die Sie hinarbeiten können.

1) Seien Sie nahbar

Seien Sie nahbar

Man weiß: Mit Honig statt Essig erreicht man mehr. Wenn Sie eine positive Kommunikationskultur fördern wollen, müssen Sie dafür offen sein. Seien Sie freundlich – niemand startet gern ein Gespräch mit jemandem, der unnahbar wirkt. Machen Sie Nahbarkeit zu einem Ihrer wichtigsten Kommunikationsziele.

2) Lernen Sie Ihre Kolleg:innen kennen

Wenn Sie die Menschen, mit denen Sie arbeiten, besser verstehen, fällt auch die Kommunikation leichter. Jede Person hat ihren eigenen Stil. Wer seine Kolleg:innen kennt, kann Botschaften, Körpersprache und Kommunikationsmuster besser einordnen.

3) Nutzen Sie alle vier Kommunikationsarten

Der sicherste Weg zu guter Kommunikation ist Übung.

*Übung macht den Meister!*

Wenn Sie alle vier Kommunikationsformen bewusst einsetzen, erkennen Sie sie auch leichter bei anderen.

Wenn Ihnen auffällt, dass Jessica viele Gesichtsausdrücke nutzt, kommuniziert sie vermutlich lieber nonverbal. Dann liegt es an Ihnen, diese Präferenz zu sehen und zu berücksichtigen.

4) Beherrschen Sie aktives Zuhören

Aktives Zuhören meistern

Eine Sache ist zentral für gute geschäftliche Kommunikation: Zuhören. Es geht nicht nur darum, die eigene Meinung zu platzieren, sondern andere zu verstehen und Gespräche bewusst zu führen. Halten Sie Blickkontakt und hören Sie aufmerksam zu – mindestens als Zeichen von Respekt.

5) Achten Sie auf Ihre Wortwahl

Bei mündlicher Kommunikation im Job sollten Sie Ihre Worte sorgfältig wählen. Das Büro ist keine Bar. Professionelle Sprache und Themen helfen, Kolleg:innen und Vorgesetzte nicht versehentlich zu verprellen.

6) Reden Sie über Kommunikation

Haben Sie keine Angst davor, über Kommunikation zu sprechen. Sie muss kein Tabuthema bleiben, das alle still und heimlich allein meistern. Fragen Sie Kolleg:innen ruhig nach ihren bevorzugten Kommunikationswegen. Wenn Sie Schwierigkeiten im Umgang haben, sprechen Sie es an. Kommunikation lebt von Ehrlichkeit und Authentizität – bleiben Sie echt und reden Sie darüber.

Reden Sie darüber

Feilen Sie an Ihrer Kommunikation im Job – und vieles wird leichter.

Beispiele für gute und schlechte Kommunikation am Arbeitsplatz

Mit diesen Fähigkeiten können Sie schon deutlich besser kommunizieren. Schauen wir uns nun einige typische Situationen an, in denen Sie das Gelernte anwenden können.

1) Umgang mit Ärger

Konflikte mit Kolleg:innen lassen sich kaum vermeiden. Es hilft nie, an Wut oder negativen Gefühlen festzuhalten – und laut zu werden, ist ein klares Zeichen schwacher Kommunikationsskills. Im Video oben sehen Sie ein Beispiel für gescheiterte Kommunikation.

Der „Chef“ macht immer wieder denselben Fehler: Er ist arrogant und lässt seinen Frust an Mitarbeitenden aus. Tun Sie das nicht.

Wenn Sie merken, dass Sie innerlich kochen, atmen Sie ein paar Mal tief durch und zählen Sie rückwärts von 10. So können Sie ruhiger sprechen und gemeinsam mit Ihrem Team eine Lösung finden.

2) E-Mail-Etikette

Wie bereits erwähnt, lassen sich Tonfall und Ironie schwer per E-Mail transportieren – vermeiden Sie Experimente. Versuchen Sie nicht, witzig oder besonders clever zu sein, vor allem nicht gegenüber Vorgesetzten. Denken Sie vor dem Klick auf „Senden“ nach: Ist die Mail angemessen? Könnte sie jemanden verletzen? Bleiben Sie höflich, aber klar und verzichten Sie auf Buzzwords. Im Video sehen Sie ein paar herrlich peinliche Beispiele, wie man es nicht machen sollte.

3) Visuelle Kommunikation

Wer seine Botschaft schnell auf den Punkt bringt und anderen Zeit spart, zeigt gute Kommunikationsfähigkeiten. Beides gelingt hervorragend mit Video.

Stellen Sie sich vor, Sie leiten ein Remote-Team von Entwickler:innen und wollen einen Bug melden. Sie schicken eine E-Mail und glauben, alles genau beschrieben zu haben – dennoch kann das Team den Fehler nicht reproduzieren. Statt stundenlang Mails zu schreiben, könnten Sie einfach Ihren Bildschirm mit einem einfachen Screenrecorder wie ScreenRec aufnehmen, den Ablauf kommentieren und genau zeigen, was passiert.

Zeig es, statt es nur zu sagen.

Der Clou: Sie müssen kein Meeting ansetzen. Nehmen Sie Ihren Bildschirm auf und verschicken Sie das Video per E-Mail – über den privaten Sharing-Link, den ScreenRec für Sie erzeugt. Ihr Team kann es anschauen, wann es passt.

Im Video unten erfahren Sie mehr dazu.

Probieren Sie es aus und nehmen Sie Ihren Bildschirm auf!

Fazit

Effektive Kommunikation ist gar nicht so kompliziert, wenn man sie nicht überdenkt. Versuchen Sie vor allem, die Menschen um Sie herum zu verstehen und ihnen zu zeigen, wer Sie sind. Kommunikation lebt von Transparenz. Seien Sie freundlich und nahbar, aber bleiben Sie authentisch. Wenn Sie die oben genannten bewährten Vorgehensweisen beherzigen, werden Sie im Handumdrehen zur „kommunikativen Maschine“.

Häufig gestellte Fragen

1. Konzentrieren Sie sich darauf, was Ihr Gegenüber wirklich hören soll; 2. Werden Sie eine gute Zuhörerin bzw. ein guter Zuhörer; 3. Üben Sie freies Sprechen vor Gruppen; 4. Lernen Sie, ehrliches Feedback zu geben; 5. Lernen Sie, höflich zu widersprechen; 6. Passen Sie Ihre Kommunikation an Alter, Geschlecht, Kultur etc. an; 7. Verbessern Sie Ihre Networking-Skills; 8. Lernen Sie, klare und professionelle E-Mails zu schreiben.

Gute Kommunikation im Job wirkt sich positiv auf Leistung und Kultur aus: höhere Produktivität, bessere Stimmung im Team, mehr Stammkundschaft, geringere Fluktuation und ein insgesamt gesünderes Arbeitsumfeld.

Das hängt von Ihrem Workflow ab. Für Remote-Teams kann eine Kombination aus Echtzeit-Chat (z. B. Slack) und asynchronem Video-E-Mail mit ScreenRec ideal sein. Teams im selben Büro möchten Chat vielleicht eher reduzieren, um Unterbrechungen zu vermeiden, und stattdessen Projektmanagement-Tools wie Asana oder Trello nutzen, in denen alle Aufgaben kommentieren und Feedback teilen können.

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