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3 Wege, deine Arbeitsleistung zu verbessern – plus 10 einfache Tipps

Lassen wir die Floskeln weg: Wir alle können beim Thema Produktivität im Job Unterstützung gebrauchen.
Ob wir uns ständig zu viel vornehmen oder zu den Meister:innen der Prokrastination gehören – es ist höchste Zeit für einen Produktivitätsschub.

Dafür haben wir ein kleines Leistungsprogramm zusammengestellt: 3 zentrale Wege, deine Arbeitsleistung zu verbessern. Wenn du sie dir zur Gewohnheit machst, wirst du lernen, wie du im Arbeitsalltag produktiver wirst – und zwar sowohl in beruflicher als auch persönlicher Hinsicht.

3 Wege, die Arbeitsleistung zu verbessern

Warum ist Arbeitsleistung so wichtig?

Der Atari‑ und Chuck‑E‑Cheese‑Gründer Nolan Bushnell hat es perfekt auf den Punkt gebracht:

„Die entscheidende Zutat ist, vom Hintern hochzukommen und etwas zu tun. So einfach ist das.“

Treffender geht es kaum – und trotzdem machen wir es uns oft unnötig schwer, ins Tun zu kommen.

Ergänzend dazu zitiert Email Analytics eine Studie von Qualtrics: Demnach überschätzen Mitarbeitende ihre eigene Produktivität im Schnitt um 11 %. Wir leisten also weniger, als wir glauben – und halten uns dabei für ziemlich gut.

Auch McKinsey hat untersucht, was passiert, wenn Mitarbeitende sich wirklich mit ihrer Arbeit verbunden fühlen: Unternehmen sehen dann einen Produktivitäts‑Zuwachs von 20 bis 25 %. Ein messbares Ziel – und wir hoffen, dass dir die folgenden Tipps zur Leistungssteigerung dabei helfen.

Die 3 wichtigsten Hebel, um deine Arbeitsleistung zu verbessern

#1 Mach Produktivität zur Priorität

Gute Jahresziele basieren auf produktiven Tagen. Wenn du im Alltag wenig schaffst, bleiben Aufgaben liegen, Deadlines werden gerissen und die Stimmung bei Vorgesetzten kippt.

Hier sind ein paar Produktivitäts‑Tipps für den Job, mit denen du beim nächsten Mitarbeitergespräch garantiert punktest.

Tipp 1: Bleib fokussiert und reduziere Ablenkungen

Beispiele für Verbesserungsbereiche bei der Arbeit

Zeitfresser am Arbeitsplatz gibt es viele – vom gesprächigen Kollegen bis hin zu Tagträumen. Einer der größten (und ironischerweise beruflichsten) Störfaktoren sind allerdings E‑Mails. Laut Washington Post fand Adobe heraus, dass wir im Schnitt 4,1 Stunden pro Tag mit dienstlichen Mails verbringen. Das ist buchstäblich die Hälfte eines normalen Arbeitstages – wir sind also nur halb so produktiv, wie wir sein könnten.

Einer der einfachsten Wege dagegen: ScreenRec nutzen. Anstatt eine 2.000‑Wörter‑Mail zu tippen, kannst du deinen Bildschirm und deine Stimme aufnehmen und die Sache in Minuten erklären.

Das Versenden des Videos ist extrem einfach: Sobald du die Aufnahme stoppst, wird ein Sharing‑Link automatisch in deine Zwischenablage kopiert. In wenigen Minuten hast du alle Infos geteilt, für die du schriftlich 15–20 Minuten gebraucht hättest. Noch besser: Du kannst Kolleg:innen auf bereits vorhandene Videos verweisen und musst Standarderklärungen nicht immer wieder wiederholen. Du bekommst ScreenRec dauerhaft kostenlos – inklusive 2 GB privatem Cloud‑Speicher – hier.

Und zuletzt: Erkenne, wann es genug ist. Regelmäßige Pausen zwischen Aufgaben verbessern nachweislich Fokus und Produktivität – selbst kurze Unterbrechungen machen einen Unterschied.

Tipp 2: NICHT multitasken

Die einfache Wahrheit: Multitasking funktioniert nicht. Unser Gehirn ist nicht darauf ausgelegt, zwei Dinge gleichzeitig bewusst zu bearbeiten – egal, wie simpel sie erscheinen. Stattdessen teilen wir unsere Aufmerksamkeit auf – und jede Aufgabe bekommt nur einen Bruchteil davon.

Das bedeutet: In der Zeit, in der wir vermeintlich an zwei Tasks gleichzeitig „multitasken“, hätten wir eine Aufgabe bei vollem Fokus bereits abschließen können. Dieser Artikel der Cleveland Clinic erklärt im Detail, wie ineffektiv Multitasking wirklich ist.

Eine gute Methode gegen Prokrastination und Multitasking ist die Pomodoro‑Technik. Sie teilt deine Arbeit in fokussierte Zeitblöcke und hilft dir, bei einer Sache zu bleiben.

Tipp 3: Das Wichtigste zuerst erledigen

Produktivität bei der Arbeit

Eine der klassischen Baustellen in Sachen Leistungssteigerung ist Priorisierung. Wenn wir unsere Produktivität erhöhen wollen, müssen wir lernen, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden – und das Wichtige zuerst zu erledigen.

Brian Tracy hat diesem Prinzip ein ganzes Buch gewidmet: „Eat That Frog“. Die Idee dahinter: Steht auf deiner To‑do‑Liste, dass du einen lebenden Frosch essen musst, dann erledigst du genau das als Erstes.

So kannst du den Rest des Tages mit dem guten Gefühl weitermachen, dass das Schlimmste bereits hinter dir liegt. Übersetzt heißt das: Erledige zuerst die größte und unangenehmste Aufgabe – danach läuft vieles von allein.

Tipp 4: Nutze Task-Management-Tools

Wir sind keine Maschinen und können uns schlicht nicht jedes Detail merken. Task‑Management‑Tools helfen dir, Aufgaben im Blick zu behalten, Deadlines einzuhalten und sinnvoll zu priorisieren. Gleichzeitig erleichtern sie die Zusammenarbeit im Team.

Apps wie Asana oder Slack helfen dir, alles an einem Ort zu organisieren. Richtig eingesetzt, musst du dir um Chaos im Aufgabenberg deutlich weniger Sorgen machen.

Bonus: Plane deine Woche im Voraus

Mit einem Aufgaben‑ oder Zeitmanagement‑Tool ist das schnell erledigt. Wenn du weißt, was an jedem Tag der kommenden Woche ansteht, bleibst du fokussierter und motivierter, eine Aufgabe nach der anderen abzuhaken.

#2 Arbeite an dir selbst

Starke Leistung beginnt bei dir. Neben fachlicher Weiterentwicklung musst du dich auch um dich selbst kümmern, bevor du dich um andere Dinge kümmern kannst – und verstehen, wo deine Stärken und Schwächen liegen.

Tipp 5: Schlafe genug, ernähre dich gut und bewege dich

Wie du deine Arbeitsleistung verbesserst

Schon als Kinder haben wir gelernt, wie wichtig ein gesunder Lebensstil für Leistung ist – damals ging es vor allem um gute Noten in der Schule. Heute, im Berufsleben, ist das wichtiger denn je.

Dennoch lassen wir es bei Ernährung, Bewegung und Schlaf oft schleifen. Wir drücken bei Sport Ausreden, bleiben bis spät wach und müssen am nächsten Morgen früh wieder funktionieren. Übrigens: Das gezielte „Sabotieren“ der eigenen Schlafenszeit ist ein Phänomen, das „Revenge Bedtime Procrastination“ genannt wird – also das bewusste Zu‑spät‑Ins‑Bett‑Gehen, weil man sich vom Tag überrollt fühlt und sich Zeit „zurückholen“ möchte.

Die 2‑Minuten‑Regel von David Allen empfiehlt, neue Gewohnheiten zunächst auf eine Mini‑Version herunterzubrechen. Wenn du erst einmal angefangen hast, fällt es viel leichter, dranzubleiben.

Wenn wir diese Basics in den Griff bekommen, wird sich unsere Arbeitsleistung automatisch mitverbessern.

Tipp 6: Sei pünktlich

Es liegt nicht nur an dir: Zu spät zu kommen kann den kompletten Tag durcheinanderbringen. Du nimmst dir nicht nur selbst Arbeitszeit, sondern riskierst auch, das Vertrauen von Kolleg:innen und Vorgesetzten zu belasten. Ein Artikel auf CareerTrend beschreibt, wie stark sich Pünktlichkeit auf deinen Erfolg auswirkt. Dort heißt es:

„Konsequent pünktlich zur Arbeit zu erscheinen, zeigt Engagement und Rücksicht gegenüber den Menschen, mit denen du arbeitest, und dem Unternehmen, das dich beschäftigt.“

Gerade im Homeoffice ist Pünktlichkeit eine Herausforderung. Ohne feste Arbeitszeiten und mit viel Eigenverantwortung ist die Versuchung groß, den Morgen zu vertrödeln und dafür abends lange zu arbeiten.

Tipp 7: Lerne, „Nein“ zu sagen

Jede:r bekommt Aufgaben aus einem Grund – meist wegen bestimmter Fähigkeiten oder der bisherigen Performance. In jedem Fall haben alle genug eigenes Pensum.

Wenn dich Kolleg:innen also bitten, übermäßig Aufgaben zu übernehmen, darfst du guten Gewissens „Nein“ sagen, sobald dein eigener Fortschritt darunter leiden würde.

Fordert deine Führungskraft etwas, von dem du weißt, dass es in deine aktuelle Auslastung nicht passt, leg transparent dar, woran du gerade arbeitest, und bitte um Priorisierung. Oft wird so klar, dass deine Zeit anderswo besser eingesetzt ist – und die Aufgabe landet bei jemandem mit mehr Kapazität.

Tipp 8: Lass nichts Unerledigtes liegen

Wie du bei der Arbeit produktiv bist

Offene Aufgaben sind ein sicherer Weg, in Rückstand zu geraten. Versuche, möglichst wenig Unerledigtes mit dir herumzutragen. Nutze ein Planungstool, um deine Woche und alle anstehenden Tasks zu strukturieren. So kannst du realistisch Zeitblöcke einplanen, ohne in letzter Minute in Panik zu verfallen oder Aufgaben gar nicht abzuschließen.

#3 Schärfe deine Fähigkeiten

Wir alle haben Bereiche, in denen wir uns im Job verbessern können – oft lässt sich viel über das gezielte Ausbau von Skills erreichen. Stärken wir unsere Fähigkeiten, fallen uns vormals schwierige Aufgaben deutlich leichter.

Ein einfacher Ansatz ist, bewusst konstruktives Feedback von erfahreneren Kolleg:innen einzuholen.

Tipp 9: Lies jeden Tag etwas Neues

Du würst dich wundern, welchen Effekt eine regelmäßige Lesegwohnheit auf deine geistige Fitness hat. In einem Artikel auf TheHealthy.com wird erklärt, dass Lesen deine Neuronen feuern lässt – fast wie ein Neustart für dein Gehirn.

Spannend: Auch nachdem du das Buch weggelegt hast, bleibt dein Kopf laut Studie bis zu fünf Tage in diesem „aufgeweckten“ Zustand. Den vollständigen Beitrag findest du hier.

Tipp 10: Such dir eine:n Mentor:in

Wie du deine Produktivität steigerst

Den Spruch kennst du sicher:

„Zwei Köpfe sind besser als einer.“

Das bezieht sich nicht nur auf gemeinsames Problemlösen, sondern auch auf die Weiterentwicklung einer Person durch den Input einer anderen.

Jede:r bringt eigene Erfahrungen und damit einen anderen Wissensschatz mit. Du kannst von fast jedem Menschen etwas lernen. Warum also nicht bewusst mit jemandem zusammenarbeiten, der oder die zu deinem Wachstum beiträgt – und gemeinsam diese Tipps nutzt, um deine Produktivität zu steigern?

Die 10 wichtigsten Tipps zur Leistungssteigerung im Job

Fassen wir zusammen:

Tipps

So setzt du sie um

Fokussiert bleiben und Ablenkungen reduzieren

Reduziere E‑Mail‑Ping‑Pong mit ScreenRec.

Nicht multitasken

Erledige eine Aufgabe nach der anderen.

Das Wichtigste zuerst tun

„Eat that frog“ – die größte Aufgabe zuerst angehen.

Task-Management-Tools nutzen

Melde dich bei einer kostenlosen App wie Trello an.

Ausreichend Schlaf, gute Ernährung und Bewegung

Leg dir eine feste Schlafenszeit fest und setze dir Ziele für gesünderes Essen und regelmäßigen Sport.

Keine Aufgaben unerledigt lassen

Nutze dein Task‑Tool, um Aufgaben rechtzeitig abzuschließen.

Pünktlich sein

Etabliere eine Morgenroutine, mit der du entspannt pünktlich bist.

„Nein“ sagen lernen

Fokussiere dich auf deine eigenen Aufgaben und bitte Vorgesetzte um klare Prioritäten.

Jeden Tag etwas lesen

Such dir ein Buch aus und lies täglich ein Kapitel.

Eine:n Mentor:in suchen

Such dir eine Person deines Vertrauens, die dir hilft, deine Skills zu schärfen.

Bonus: Woche im Voraus planen

Nutze dein Planungstool, um alle Aufgaben der Woche vorab zu strukturieren.

Fazit

Wenn du diese drei Hebel für mehr Arbeitsleistung in deinen Alltag einbaust, wird sich deine Arbeitserfahrung spürbar verbessern. Wahrscheinlich wirst du dich weniger gestresst fühlen – was langfristig zu einem entspannteren, zufriedeneren Leben beiträgt.

Wenn dir alle Veränderungen auf einmal zu viel sind, starte klein und setze einen Tipp nach dem anderen um – täglich oder monatlich. Fang zum Beispiel damit an, mit ScreenRec weniger Zeit in E‑Mails zu versenken. Danach kannst du Schritt für Schritt ein Task‑Management‑Tool einbinden und deine Woche planen. Vermutlich ist es einfacher, als du denkst.

Quellen und weiterführende Links

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